Individuellere medizinische Versorgung für Menschen mit Herzschwäche

Die Herzinsuffizienz ist eine der häufigsten Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Hauptursachen sind Durchblutungsstörungen in den Herzkranzgefäßen und Bluthochdruck. Leidet im Alter von 45 bis 55 Jahren noch weniger als ein Prozent der Bevölkerung an einer Schwäche des Herzens, sind es bei den 65- bis 75-Jährigen bereits zwei bis fünf Prozent und bei über 80-Jährigen fast zehn Prozent. Männer sind dabei häufiger betroffen als Frauen. Allein in Essen sind aktuell mehr als 16.000 Menschen an Herzinsuffizienz erkrankt. Die Betroffenen leiden an Kurzatmigkeit und sind körperlich nur wenig belastbar. Nach Angaben des statistischen Bundesamtes nimmt die Herzinsuffizienz den dritten Platz der Todesursachen ein. Jährlich sterben in der Bundesrepublik mehr als 57.000 Menschen an dieser Erkrankung.

Tägliche Betreuung durch Kardio-Team

Einen innovativen Versorgungsvertrag für Essener Patienten, die an Herzschwäche leiden, hat jetzt die AOK Rheinland/Hamburg mit dem Elisabeth-Krankenhaus, dem Universitätsklinikum Essen und niedergelassenen Ärzten in Essen abgeschlossen.
Herzstück des in Nordrhein-Westfalen einmaligen Projektes ist die kontinuierliche Beobachtung der Patienten und sofortige Intervention bei einer Verschlechterung ihres Gesundheitszustandes. Ziel der medizinischen Betreuung der Betroffenen ist es, dass sie nach einem Aufenthalt im Krankenhaus künftig optimal ambulant versorgt werden, besser auf Arzneimittel eingestellt sind und sie nicht immer wieder erneut ins Krankenhaus eingeliefert werden müssen.
Eine Schlüsselrolle bei der patientennahen Versorgung in Essen spielt der so genannte Kardio-Service am Elisabeth-Krankenhaus. Künftig übernehmen dort eine Pflegekraft und ein Kardiologe die Betreuung der Patienten nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus. Schwerpunkt ist die permanente Kontrolle des Körpergewichtes. Es wird mittels einer elektronischen Waage täglich an das Kardio-Team übermittelt. Arzt und Pflegekraft können anhand einer Gewichtszunahme – die auf Wasserablagerungen im Körper zurückzuführen ist – schnell die Verschlechterung des Gesundheitszustandes erkennen. Die Betroffenen werden sofort kontaktiert. Gemeinsam wird mit ihnen die weitere Therapie besprochen, unter Umständen erfolgt danach eine Behandlung beim Kardio-Service am Elisabeth-Krankenhaus. Mit einer gezielten Gabe von Medikamenten kann das Wasser ausgeleitet und das Herz entlastet werden. Eine Verschlimmerung des aktuellen Krankheitszustandes und ein erneuter langwieriger Aufenthalt in einer Klinik werden vermieden. Zudem hält das Kardio-Team Kontakt mit den niedergelassenen Ärzten, die die Nachsorgeuntersuchungen durchführen.
Die Herzinsuffizienz ist eine der häufigsten Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Hauptursachen sind Durchblutungsstörungen in den Herzkranzgefäßen und Bluthochdruck. Leidet im Alter von 45 bis 55 Jahren noch weniger als ein Prozent der Bevölkerung an einer Schwäche des Herzens, sind es bei den 65- bis 75-Jährigen bereits zwei bis fünf Prozent und bei über 80-Jährigen fast zehn Prozent. Männer sind dabei häufiger betroffen als Frauen. Allein in Essen sind aktuell mehr als 16.000 Menschen an Herzinsuffizienz erkrankt. Die Betroffenen leiden an Kurzatmigkeit und sind körperlich nur wenig belastbar. Nach Angaben des statistischen Bundesamtes nimmt die Herzinsuffizienz den dritten Platz der Todesursachen ein. Jährlich sterben in der Bundesrepublik mehr als 57.000 Menschen an dieser Erkrankung.
Tägliche Betreuung durch Kardio-Team
Einen innovativen Versorgungsvertrag für Essener Patienten, die an Herzschwäche leiden, hat jetzt die AOK Rheinland/Hamburg mit dem Elisabeth-Krankenhaus, dem Universitätsklinikum Essen und niedergelassenen Ärzten in Essen abgeschlossen.
Herzstück des in Nordrhein-Westfalen einmaligen Projektes ist die kontinuierliche Beobachtung der Patienten und sofortige Intervention bei einer Verschlechterung ihres Gesundheitszustandes. Ziel der medizinischen Betreuung der Betroffenen ist es, dass sie nach einem Aufenthalt im Krankenhaus künftig optimal ambulant versorgt werden, besser auf Arzneimittel eingestellt sind und sie nicht immer wieder erneut ins Krankenhaus eingeliefert werden müssen.
Eine Schlüsselrolle bei der patientennahen Versorgung in Essen spielt der so genannte Kardio-Service am Elisabeth-Krankenhaus. Künftig übernehmen dort eine Pflegekraft und ein Kardiologe die Betreuung der Patienten nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus. Schwerpunkt ist die permanente Kontrolle des Körpergewichtes. Es wird mittels einer elektronischen Waage täglich an das Kardio-Team übermittelt. Arzt und Pflegekraft können anhand einer Gewichtszunahme – die auf Wasserablagerungen im Körper zurückzuführen ist – schnell die Verschlechterung des Gesundheitszustandes erkennen. Die Betroffenen werden sofort kontaktiert. Gemeinsam wird mit ihnen die weitere Therapie besprochen, unter Umständen erfolgt danach eine Behandlung beim Kardio-Service am Elisabeth-Krankenhaus. Mit einer gezielten Gabe von Medikamenten kann das Wasser ausgeleitet und das Herz entlastet werden. Eine Verschlimmerung des aktuellen Krankheitszustandes und ein erneuter langwieriger Aufenthalt in einer Klinik werden vermieden. Zudem hält das Kardio-Team Kontakt mit den niedergelassenen Ärzten, die die Nachsorgeuntersuchungen durchführen.





