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Baumaßnahme auf dem Contilia Campus – Zwei neue Stationen für das Elisabeth-Krankenhaus


Schon heute, drei Jahre nach ihrer Gründung, ist die Contilia Gruppe mit ihren rund 3.000 Mitarbeitern einer der großen Gesundheitsdienstleister in der Region Rhein-Ruhr - ein Wachstum, dass sich auch und insbesondere am Contilia Campus rund um das Elisabeth-Krankenhaus durch neue Einrichtungen dokumentiert. So wurden im vergangenen Jahr unter anderem das neue Ärztehaus Ruhrallee und das Institut für Herzinfarktforschung eingeweiht. Mit Gründung des Internationalen Herz- und Gefäßzentrums Rhein-Ruhr (IHGZ) im Mai 2009 hat die Contilia einen weiteren Meilenstein gesetzt. In diesem Kompetenznetzwerk verbinden sich kardiologische, angiologische, phlebologische sowie gefäß- und herzchirurgische Expertise: Gemeinsam mit der neuen Klinik für Herzchirurgie arbeiten hier die Klinik für Kardiologie und Angiologie und die Klinik für Gefäßchirurgie und Phlebologie eng zusammen mit weiteren Betreuungs- und Forschungseinrichtungen, die sich auf dem Gelände des Elisabeth-Krankenhauses Essen befinden. Konsequenz dieser kontinuierlichen Erweiterung des Angebotsspektrums: Am Standort Elisabeth-Krankenhaus hat sich zusätzlicher Raumbedarf ergeben. Aus diesem Grund entstehen neben der Krankenhauskirche an der Ruhrallee in den nächsten Monaten zwei komplett neue und moderne Stationen mit insgesamt 64 Betten.


Kurze Bauzeit mit wenig Lärm und Staub dank Modulelemente -
Funktionalität und Komfort auf 1.000 Quadratmetern


 


Auszug aus dem ALHO-Prospekt
Auf einer Fläche von circa 1.000 Quadratmetern werden die Stationen „Margareta“ und „Ludgerus“ aus 24 Modulen der ALHO Comfort Line errichtet. Sie erfüllen nicht nur alle Ansprüchen an Funktionalität und Energieeffizienz, sondern berücksichtigen auch den Wohlfühlfaktor: Die Farbauswahl und Beleuchtung sowie der Einsatz geeigneter Wand- und Bodenbeläge sorgen für das richtige Ambiente. Durch die direkte Angliederung an das bestehende Krankenhausgebäude sind einige Besonderheiten zu beachten: So ist die Bauzeit vor Ort und die Beeinträchtigung durch Emissionen wie Lärm und Staub so gering wie möglich zu halten. Auch die Versorgung der Patienten darf nicht eingeschränkt werden. Der Einsatz vorgefertigter Systembau-Elemente macht dies möglich.
 


Auszug aus dem ALHO-Prospekt
Bis Ende März 2010 werden die Außen- und Innenarbeiten mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund drei Mio. € abgeschlossen sein. Dann stehen auf Station Margareta im Erdgeschoss 31 Betten zur Verfügung, die von der Klinik für Herzchirurgie genutzt werden. Zusätzlich erhält die Klinik für Kardiologie und Angiologie auf Station Ludgerus im ersten Obergeschoss 33 Betten. Beide Stationen verfügen über 1- bis 3-Bett-Patientenzimmer mit Bad/WC sowie diverse Funktionsräume für das ärztliche und pflegerische Personal. Einen eigenen Außeneingang wird es nicht geben: Der Zugang erfolgt über das Krankenhaus - und hier über die bestehenden Bereiche: Die Station Margareta (E1) erreichen Sie über Station Hildegard, die Station Ludgerus (E2) über die Station Theresia.
 


„Ludgerus“ und Margareta“ setzen Namenstradition fort

Bei der Namensvergabe für die beiden Stationen wurde eine lange Tradition im Elisabeth-Krankenhaus fortgesetzt, wonach alle Stationen den Namen von Heiligen tragen. Die Station Ludgerus erinnert an den Hl. Liudger, der Ende des 8. Jahrhunderts das Benediktinerkloster in Essen-Werden gründete. Die Station Margareta ist nach einer Oberin der Ordensgemeinschaft der Barmherzigen Schwestern von der Heiligen Elisabeth zu Essen benannt. So hieß auch übrigens die Nichte der Heiligen Elisabeth von Thüringen, der Namenspatronin des Elisabeth-Krankenhauses Essen sowie der St. Elisabeth-Stiftung, die die Bauherrin der beiden neuen Stationen ist.

 

Bautagebuch - Erleben Sie den Baufortschritt mit!


01.12.2009: Letzte Vorbereitungsmaßnahmen - der Schwerlastkran wird aufgestellt.


01.12.2009: Bei der Verlegung der Versorgungsrohre wurden noch alte Betonreste entdeckt.


02.12.2009: Die Fertigfundamente für die Module sind platziert.


08.12.2009 (morgens): Die 24 vormontierten ALHO-Module sind angeliefert worden. Jetzt müssen sie mit Hilfe des Schwerlastkrans an ihren Bestimmungsort gebracht werden.


08.12.2009 (nachmittags): So schnell geht das! Die ersten Elemente haben bereits ihren Platz gefunden.


10.12.2009: Es ist vollbracht! Alle Teile stehen an Ort und Stelle. Die Gasregelstation ist überbaut.


11.12.2009: Jetzt wird der Kran abtransportiert. Danach werden die Lastverteilerplatten abgeholt, so dass die Wiederherstellung des Kapellenvorplatzes beginnen kann.


17.12.2009: Nachdem die Module angeliefert wurden, die Lastverteilerplatten abgeholt und der Splitt-Brechsand vom Kapellenvorplatz entfernt wurde, wird nunmehr der Vorplatz wiederhergestellt. Die Säulen sind wiedereingesetzt.